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Burgenlandkapelle

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Robert Payers Original Burgenlandkapelle
Leitung Richard Beißer

Geschichte

In der idyllischen Stauferstadt Schwäbisch Gmünd, mit ihren historischen Bauten, wie z.B. der Johanneskirche, dem Heilig-Kreuz-Münster, dem weiträumigen Marktplatz oder den zahlreichen denkmalgeschützten Häusern und Kulturdenkmälern, begann der musikalische Weg der Original Burgenland-Kapelle, genau gesagt im Jahre 1960.

Ihren ersten Auftritt unter dem Namen Burgenland-Kapelle hatten die Musikanten um Robert Payer beim Weinlesefest der Ungarndeutschen im Schwäbisch Gmünder Stadtgarten im Oktober 1960. Zwar gab es schon vor 1960 eine Heimatkapelle, die sich aber nur gelegentlich zusammenfand, um bei Heimatfesten in Schwäbisch Gmünd aufzuspielen. Erst unter der Leitung von Robert Payer entstand eine feste Musikgruppe, die es sich zur Aufgabe machte, die heimatliche Blasmusik zu pflegen und zu verbreiten.

Robert Payer selbst stammt aus dem äußersten Zipfel Westungarns, dem ungarischen Burgenland, wo er schon in seiner heimatlichen Blaskapelle und später dann in einem ungarischen Militärorchester das Tenorhorn- und Posaunenspiel erlernte und zugleich die ersten Gehversuche im Komponieren und Arrangieren unternommen hatte. Später konnte er diese anf&aml;nglichen F&aml;higkeiten bei Musikprofessor Fritz Heckler in Heidelberg (1973-1975) vervollständigen, wo er auch das Diplom für Volksmusikdirigenten erwarb.

Im Jahre 1962 wurde die erste Schallplatte produziert, die mit Unterstützung der Ungarndeutschen Landsmannschaften Schwäbisch Gmünd im Eigenverlag vertrieben wurde. Ein großer Förderer und Gönner war der unvergessene Kreisvorsitzende der Ungarndeutschen Landsmannschaft, Anton Reppmann.

Zwischenzeitlich sind schon unzählige volkstümliche Kompositionen und Solostücke aus der Hand von Robert Payer entstanden. Es gibt heute zahlreiche Blaskapellen in unserem Lande und auch in den angrenzenden Nachbarländern, die viele Kompositionen von Robert Payer in ihr Repertoire aufgenommen haben. Im Dezember 1956 kam der damals 23-jährige Robert Payer nach Schwäbisch Gmünd, wo schon viele seiner Landsleute aus dem ungarischen Burgenland eine neue Heimat gefunden und wo sie gleich ihre aus der alten Heimat mitgebrachten Sitten und Bräuche weiter gepflegt hatten, so z.B. Kirchweihfest, Weinlesefest, ect.

Die Original-Burgenland-Kapelle besteht seit langem aus 18 Musikern, einer Sängerin und einem Ansager. Nicht nur in der Bundesrepublik Deutschland, sondern auch in Österreich und natürlich insbesondere in der angestammten Heimat von Kapellmeister Robert Payer im Burgenland sowie der Schweiz, Holland, Belgien, ect. gibt es Fangemeinden und unzählige Anhänger, die sich nach wie vor von dem gekonnten Spiel der "Burgenländer" begeistern lassen.

Ebenso begeistert vom Spiel der "Burgenländer" waren viele tausend Menschen in den Städten New York, Chicago, Milwaukee, Los Angeles, San Diego, während einer 3-wöchigen Amerika-Tournee im Jahre 1971.

Die deutschsprachige Zeitung in New York "Herold/Sonntagsblatt" schrieb seinerzeit einen Artikel mit der Überschrift "Ein Klang erobert Amerika".


Durch die im selben Jahr begonnene Zusammenarbeit zwischen Robert Payer und dem bekannten Produzenten, Verleger und Mitautoren, Waldemar Simon, begann ein erneuter Aufschwung der Burgenland-Kapelle. Schon bei den ersten gemeinsamen Aufnahmen entstanden Erfolgstitel wie: Kleine Anuschka – Wenn der Wein blüht – Eine Rose für dich – Grübchen-Polka – In der Weinschänke – Laßt euch grüßen – Eine kleine Landpartie – Wir sind frohe Musikanten – und viele andere mehr.

Eine ganze Reihe von Tonträgern, darunter eine Weihnachts-CD, wurden mittlerweile bereits aufgenommen, die zumeist die Handschrift von Robert Payer tragen, sei es als Komponist, Arrangeur oder Textdichter.

Neben den vielen volkstümlichen Rundfunk-Hitparaden, in denen die "Burgenländer" schon viele Male die ersten Plätze belegten, gibt es kaum volkstümliche Fernsehsendungen in denen Robert Payer mit seinen Mannen nicht schon dabei gewesen wäre.

Die anlässlich des 40-jährigen Jubiläums heraus gebrachte Video-Cassette, über die zahlreichen Auftritte in diversen Fernsehsendungen ist ein weiterer Beleg für den Beliebtheits- und Bekanntheitsgrad der Original Burgenlandkapelle.

Durch die Freude an der Musik und durch ihre nie ermüdende Begeisterungsfähigkeit darf sie sich immer noch zu den populärsten Blaskapellen in Deutschland und darüber hinaus zählen.


In den Anfangsjahren wirkten die "Geschwister Bender" aus

München (früher Perpal, Ungarn)
als Sänger mit.






Im Jahre 1968 kam dann die Sängerin Gisela Richter zur Kapelle und so entstand das "Burgenland Vocal-Trio". Zusammengesetzt aus Gisela Richter, Laurenz Müllner und Robert Payer. Nach dem Ausscheiden von Laurenz Müllner im Jahre 1983 übernahm dann Albert Gottwald den Gesangspart

Als Gisela Richter nach 20-jährigem erfolgreichen Wirkens aufhörte zu Singen, trat dann Katharina Praher in ihre Fußstapfen. Katharina gehörte sieben Jahre der Kapelle an. Nachdem sie aus familiären Gründen nicht mehr mitwirken konnte, übernahm im Jahre 1997 Andrea Bühler den Gesang.
             

     

Ein mit Erinnerungsstücken eingerichteter Raum – Teller, Pokale, Briefe und Zeichnungen von Fans – legt Zeugnis von der Popularität der Burgenland-Kapelle und ihres Dirigenten Robert Payer ab. Robert Payer ist zugleich Komponist. Zu Hause komponiert er jedoch nicht, wie er sagt, sondern wenn er unterwegs ist: Dann fliegen ihm die Melodien zu. Daneben war Robert Payer von 1972 bis 1991 auch Leiter des Werksorchester der Zahnradfabrik Schwäbisch Gmünd.

Die Fähigkeit, eine familiäre Atmosphäre zu schaffen, hat zum Erfolg der "Burgenland-Kapelle" beigetragen. Geselligkeit und die Lust, Feste zu feiern, kennzeichnen den Burgenländer Menschenschlag. Der Zusammenhalt und die Kameradschaft sind ein Teil ihrer erfolgreichen Arbeit.

Rechts: Der geistige Vater der
"Original Burgenland-Kapelle":
Robert Payer    

Nachdem Robert Payer die von ihm gegründete Burgenlandkapelle über 50 Jahre selbst dirigierte, gab er im Jahr 2011 den Taktstock an Richard Beißer weiter. Der 1951 in Rumänien geborene Profimusiker spielte über 15 Jahre lang
Es-Klarinette in der Burgenlandkapelle und hatte bereits im Jubiläumsjahr 2010 vertretungsweise die Kapelle dirigiert.

Nach der offiziellen Übergabe der Kapelle von Robert Payer wurde auch der Name der Kapelle von "Robert Payer und die Original Burgenlandkapelle" in "Robert Payer's Original Burgenlandkapelle unter Leitung von Richard Beißer" umgeändert.




Hier geht`s zur Homepage der Original Burgenlandkapelle:  www.robert-payer.de

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